Gebeugte Knie bauen mehr Gemeinde als eilige Füße 

(Hanna Hümmer)


NEWS
Weltverfolgungsindex 2017 von Open Doors publiziert


© Open Doors / Karte: maptorian.com

BERN/WIEN, 11. Januar 2017. Der Druck und die Verfolgung gegen Christen in Süd- und Südostasien nehmen stark zu. Zum 16. Mal in Folge führt Nordkorea die Top-50 an. Dies geht aus dem Weltverfolgungsindex 2017 hervor, der heute von der Organisation Open Doors veröffentlicht wurde.

Kaum Veränderungen an der Spitze der Liste
An der Spitze des Weltverfolgungsindex steht einmal mehr Nordkorea. Das Regime von Pjöngjang, das Religion gegenüber überaus feindlich gesinnt ist, scheut weiterhin keine Mühen, um das Christentum auszulöschen. Somalia steigt vom siebten auf den zweiten Platz. Die hohe soziale Kontrolle aufgrund der Stammesstruktur und der autoritäre Charakter der somalischen Gesellschaft bedeuten den beinahe unmittelbaren Tod für jeden Somali, der sich vom Islam abwendet, um den christlichen Glauben anzunehmen. 

Auch wenn in Syrien und im Irak weniger gezielte Angriffe auf Christen registriert wurden - insbesondere in den Gebieten, die unter der Kontrolle des Islamischen Staats sind -,sind Christen nach wie vor jeden Tag sehr großem Druck ausgesetzt. Das einzige Land, das neu unter den ersten zehn aufscheint, ist der Jemen, der damit Libyen vom zehnten Platz verdrängt. Der Jemen ist das Land, in dem sich die Situation für Christen am deutlichsten verschlechtert hat. Christen befinden sich im Kreuzfeuer des Konflikts zwischen Schiiten und Sunniten, zwischen den militärisch von Teheran unterstützten Huthi-Rebellen und den regierungstreuen Streitkräften, die von Saudi-Arabien unterstützt werden. Auf beiden Seiten ist eine hohe islamistische Gewaltbereitschaft vorhanden und Christen sind ein leichtes Ziel.

>>mehr lesen
 
Es ist Allianzgebetswoche!!!

Bürmoos, 07.01.2017 | Morgen beginnt auch in Österreich die Allianzgebetswoche. Das Thema: EINZIGARTIG. Die Veranstaltungen orientieren sich im Reformationsjahr an den 4 Soli. Wir freuen uns, wenn Sie eine Veranstaltung in Ihrer Nähe besuchen! Alle Infos, die aus den Regionen bei uns eingetroffen sind, haben wir hier veröffentlicht. Dort fnden Sie auch das Begleitheft zur Woche mit Impulsen und Gebetsanliegen für jeden Tag. Herzliche Einladung!

 
Weltweite Evangelische Allianz stellt den weltweiten Konfessionen ihre neue Leitungsstruktur vor

Schirrmacher und Johnson (rechts) beim Bericht an die Generalsekretäre
©Bonner Querschnitte / Martin Warnecke

BONN, 20.12.2016 | Im Rahmen des jährlichen Treffen der Conference of Secretaries of Christian World Communions (CSCWC) hat die Weltweite Evangelische Allianz (WEA) den Spitzen der weltweiten Konfessionen in Rom ihre neue Leitungsstruktur vorgestellt.

In dem Schreiben des Generalsekretärs der WEA, Bischof Efraim Tendero (Manila), das Thomas Schirrmacher im Rahmen seines Berichtes vortrug, beschrieb er die neue Struktur der WEA, nach der die Exekutive nun aus acht Personen besteht, nämlich dem Generalsekretär, vier Stellvertretern und drei „Chief Officers“. Letztere sind jeweils für Struktur und Organisation, für Öffentlichkeitsarbeit und für Finanzen zuständig. Die stellver­tretenden Generalsekretäre sind nicht mehr wie bisher Generalisten wie der Generalsekretär, sondern Fachleute in dem Bereich, den sie verantworten, nämlich in folgenden vier Bereichen: 1. Theologie, Theologische Ausbildung, Ökumene, Dialog und Religionsfreiheit, 2. Mission und Bildung, 3. Soziales und öffentliches Engagement, 4. Kontakt zu den 124 nationalen Allianzen.

>>mehr lesen
 
200.000 Facebook-Abonnenten auf Glaubensimpulse

Über eine halbe Milliarde Impressionen auf Facebook. 


©IM International

TELFS, 19.12.2016 | Erstmals zählt eine christliche Initiative auf Facebook mehr als 200.000 Abonnenten aus unterschiedlichen Konfessionen. Das ehrenamtliche Team von Glaubensimpulse setzte den ersten Impuls im Jahr 2013 und erreichte seitdem über eine halbe Milliarde Impressionen. Die täglichen Impulse erscheinen ebenfalls in den sozialen Medien Instagram, Pinterest, Twitter, YouTube, WhatsApp, Telegram und Insta.
Zum Tagesprogramm gehören christliche Bildimpulse, Videos, Cartoons, Musikcharts, Kurzandachten, Buchempfehlungen und aktuelle Nachrichten. Highlights in diesem Jahr waren u.a. die EM-Impulse und der Adventrätselkalender auf WhatsApp, Telegram und Insta. "Das zunehmende Interesse an digitalen Glaubensimpulsen in den sozialen Medien ist in der Altersgruppe 18 bis 40 besonders stark", so der in Tirol ansässige Gründer Sven Kühne. "Junge Menschen verbringen im Durchschnitt zwei bis drei Stunden pro Tag in sozialen Netzwerken." Glaubensimpulse sind zwischenzeitlich auch international in den Sprachen Englisch, Französisch und Tagalog erhältlich.

Dr. Frank Hinkelmann, Präsident der Europäischen Evangelischen Allianz, lobt die österreichische Bewegung: "Christlicher Glaube sollte sich in allen Bereichen menschlichen Lebens widerspiegeln. Das schließt auch die sozialen Medien ein, denn sie bieten Christen die Möglichkeit, über ihre konfessionellen Mauern hinweg zu blicken, anders gelebtes Christsein kennenzulernen und Impulse für den eigenen Glaubensweg zu finden."

>>mehr lesen
 
Bedrängte und bedrohte christliche Flüchtlinge brauchen volle Unterstützung des bayrischen Staates

Die Evangelische Allianz München bittet Horst Seehofer um wirksamen Schutz

MÜNCHEN, 14.12.2016 | Im Hinblick auf die sich häufenden Übergriffe gegenüber christlichen Flüchtlingen und anderen religiösen Minderheiten hat die Evangelische Allianz München jetzt Ministerpräsident Seehofer zu einem entschlossenen Handeln zu einem wirksamen Schutz gegenüber Bedrohung und Verfolgung aufgefordert. Wie der Vorsitzende der örtlichen Evangelischen Allianz, Siegfried Winkler, schreibt, könne sich die bayrische Staatsregierung in dieser Sache am guten Vorbild Hessens orientieren, wo dies zu gelingen scheine. Der von Hessen beschlossene Maßnahmenkatalog beinhalte u.a. Verbesserung der Info-/Meldekette, vor allem aber eine intensive Sensibilisierung der Standortleitungen, angestellter und ehrenamtlicher Mitarbeiter, Polizeibeamter und Mitarbeiter in den Behörden. Dringend erforderlich sei bei der Auswahl von Sicherheitsmitarbeitern und Dolmetschern auf die Zugehörigkeit zu unterschiedlichen Religionszugehörigkeiten zu achten, damit eine neutrale objektive Behandlung der Anliegen überhaupt möglich werde. Das gelte auch für die Besetzung der Infopoints. Auch bedürfe es einer Sensibilisierung auf Ebene der Behördenleitungen und der Abteilungsleitungen der Polizeipräsidien sowie der Leitungen der Kriminaldirektionen (verantwortlich für die Staatsschutzkommissariate) für die Thematik religiöser Übergriffe.

>>mehr lesen
 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter > Ende >>

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL