Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann schicke nicht die Leute um Holz und Nägel zu holen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach der Weite des Meeres.

(Antoine de Saint-Exupéry)


NEWS
EU-Sonderbeauftragter für Religionsfreiheit Jan Figel zu Gast in Wien

Weltweit, in Europa, in Flüchtlingsunterkünften: Glaube überall leben und bekennen dürfen

v.li.n.re.: Martin Kugler, Gudrun Kugler, Jan Figel, Ellen Kryger Fantini (Leiterin des Dokumentationsarchivs der Intoleranz gegen Christen in Europa)

WIEN 13.05.2016 | Der slowakische Politiker und ehemalige EU-Kommissar Jan Figel wurde am 6. Mai 2016 von Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker zum ersten EU-Sonderbeauftragten für Religionsfreiheit („Special Envoy for the promotion of freedom of religion or belief“) ernannt. Jan Figel war auf Einladung von Gemeinderätin Gudrun Kugler am Donnerstag zu Gast im Rathausklub der ÖVP Wien.

Ich freue mich über die Einrichtung dieses enorm wichtigen Amtes und über die Auswahl von Jan Figel, mit dem mich eine lange Freundschaft verbindet. Als Menschenrechtssprecherin der ÖVP Wien ist es mir ein besonderes Anliegen, die Religionsfreiheit in den Fokus zu rücken und die leider zunehmenden Bedrohungen offensiv anzusprechen“, so Gemeinderätin Gudrun Kugler.

"Besonders im Nahen Osten hat die Christenverfolgung in den letzten Jahren noch einmal dramatisch zugenommen. Das Europäische Parlament bezeichnete diese kürzlich in einer Resolution sogar als Völkermord. Auch deshalb ist es so wichtig, dass es nun einen EU-Sonderbeauftragten gibt. Jan Figel hat mir im persönlichen Gespräch versichert, dass er sich mit voller Kraft und auf allen Ebenen für Religionsfreiheit einsetzen wird. Wir werden intensiv zusammenarbeiten, auch in Hinblick auf die schwierige Situation vieler christlicher Flüchtlinge in Flüchtlingsunterkünften“, so Kugler abschließend.
Quelle: OTS
Foto: ÖVP Wien

 
Superintendent Dr. Gerold Lehner ist neuer Präsident der Österreichischen Bibelgesellschaft

Im Rahmen der Vollversammlung der Österreichischen Bibelgesellschaft am 28. April 2016 in Wien wurde der Supt. Dr. Gerold Lehner einstimmig zum neuen Präsidenten der Bibelgesellschaft gewählt.

Dr. Lehner ist seit 17.09.2005 Superintendent der evangelischen Diözese Oberösterreich und wird in Zukunft mit dem Vorstand die Arbeit der Österreichischen Bibelgesellschaft begleiten.

In einer Andacht zu Beginn der Vollversammlung sprach er über die Bedeutung der Bibel als das Buch, das unter Gefahr geschmuggelt und so billig wie möglich gedruckt wurde, um es vielen Menschen zukommen zu lassen: "Wir sind Teil einer großen und wunderbaren Geschichte" fasste er zusammen. Er erzählte, wie faszinierend es für ihn sei, sich der Bibel schreibend zu nähern und wie ihm dabei eine über 1200 Jahre alte Abschrift der Bibel, der Codex Millenarius aus dem Stift Kremsmünster, als Vorbild dient.
Dr. Lehner folgt dem am 16.08.2015 verstorbenen Supt. Mag. Paul Weiland nach.

Bild: ©Rupprecht
Quelle: Österreichische Bibelgesellschaft

 
Syrien: Was geschah wirklich in Aleppo?

Am 3. Mai kurz vor 20 Uhr bekam ein Bruder einen dringenden Anruf aus Syrien:

Der Anrufer sprach direkt aus Aleppo und teilte mir mit, dass die von der Regierung noch gehaltenen Stadtteile unter Dauerbeschuss seien und inzwischen auch größere, mit C4 bestickte Geschosse, einschlagen, die viel Schaden anrichten. Seit 6.30 Uhr am Morgen seien sie unter ständigem Beschuss, auch seien heute zwei Krankenhäuser getroffen und zerstört worden, eines davon ein Mutter und Kind Krankenhaus, mit über 35 Toten und vielen Verletzten. Die Leute würden nur noch fragen, wo denn Schutz zu finden sei. Dies sei gerade beinahe dringlicher als Essen zu finden. Die verschiedenen Kirchen Aleppos hätten heute gemeinsam beschlossen, am Donnerstag, Himmelfahrt, um 19.00 Uhr - Aleppo Zeit - (18:00 Uhr bei uns) eine gemeinsame Gebetszeit für Aleppo abzuhalten. Er bat mich, dass wir doch besonders auch an diesem Tag an sie denken sollen, da sie in der Hölle von Aleppo kaum noch überleben können. Angst und Schrecken sei zu milde, um zu sagen, was sie erleben. Er bittet, dass wir mit ihnen zusammen vor Gott in die Bresche treten, denn die Intensität der Einschläge wären kaum noch ertragbar. Zwei Geschosse wären auch in der Nähe seiner Klinik gelandet, aber die Klinik sei jedoch nicht beschädigt. – soweit der Augenzeugenbericht eines Christen aus der umkämpften Stadt.

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Christival leistet Beitrag zur Integration von Flüchtlingen

Christliches Festival macht Angebote für junge Schutzsuchende

CHRISTIVAL (Karlsruhe). Deutschlands größtes Festival für junge Christen will zu einer gelingenden Integration von Flüchtlingen beitragen. Beim bundesweiten Christival, das vom 4. bis 8. Mai in Karlsruhe stattfindet, sollen junge Schutzsuchende Gemeinschaft mit Gleich-altrigen erleben können.
Das kündigte der Vorsitzende der Veranstaltung, Karsten Hüttmann, an. „Unter den Schutzsuchenden sind viele junge Menschen, die aus ihren bisherigen Lebensbezügen entwurzelt wurden und nun nach Orientierung suchen. Jugendgruppen können daher junge Flüchtlinge kostenfrei zum Christival mitbringen. So können sie in einem geschützten Umfeld ein tolles Fest erleben und ihre Fragen über das Leben und den Glauben stellen.“ Nach einer Prüfung des Aufenthaltsstatus bekommen diese Personen den Teilnehmerausweis gratis. „35 Flüchtlingen können wir mit Hilfe eines Unterstützungsfonds die Teilnahme ermöglichen“, sagte Hüttmann.

Darüber hinaus wolle man während des Festivals mit den Christival-Teilnehmern ganz praktisch die Flüchtlingsarbeit der Kirchengemeinden in Karlsruhe unterstützen. Nach einer Schulung sollen die jungen Christen am Freitagnachmittag Kinderprogramme in Flüchtlingsunterkünften mitgestalten und an Begegnungen mit den Eltern teilnehmen. „Wir wollen so die Christival-Teilnehmer auch für diese Arbeit sensibilisieren und motivieren sowie Brücken zwischen den unterschiedlichen Kulturen bauen“, so Hüttmann. Zum Christival werden Anfang Mai rund 13.000 Dauerteilnehmer erwartet. Die Massenquartiere sind inzwischen ausgebucht, inzwischen werden nur noch Tagestickets angeboten.

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Die Deutsche Evangelische Allianz beruft Heimowski als neuen Beauftragten beim Deutschen Bundestag

BAD BLANKENBURG/D 25.04.2016 | Der 51-jährige Theologe und Gemeindereferent im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden Uwe Heimowski, Gera, wird neuer Beauftragter der Deutschen Evangelischen Allianz in Berlin. Das hat der Geschäftsführende Vorstand der Deutschen Evangelischen Allianz beschlossen. Uwe Heimowski folgt dem in den Ruhestand tretenden Wolfgang Baake, 65, aus Wetzlar, der dieses Amt seit 1. Januar 2014 hauptamtlich begleitet. Seit der Akkreditierung der Deutschen Evangelischen Allianz beim Deutschen Bundestag im Jahr 1999 hatte Baake das Amt ehrenamtlich neben seinem Hauptamt als Geschäftsführer des Christlichen Medienverbundes kep ausgeübt. Wie der Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, Hartmut Steeb, bei einer privaten Abschiedsfeier ausführte, hat Wolfgang Baake aber schon seit 1982 als Vertreter der Deutschen Evangelischen Allianz und der evangelikalen Bewegung gewirkt. Er habe mit sehr großem Engagement und leidenschaftlich dafür gearbeitet, dass „die schon 1846 bei der Gründung der Evangelischen Allianz sehr bewusste gesellschaftspolitische Dimension dieser Bewegung in unsere Zeit hinein aktualisiert und mit Leben erfüllt wurde“.

Uwe Heimowski arbeitete im Anschluss an seine Ausbildung als staatlich anerkannter Erzieher für die Heilsarmee in Hamburg, übernahm danach als Erziehungsleiter die pädagogische Verantwortung eines Jugendheimes mit zwei Förderschulen und baute in Rückersdorf in Thüringen die erste christliche Suchthilfeeinrichtung für minderjährige Jugendliche auf. Er war darüber hinaus als Dozent für Sozial- und Wirtschaftsethik an der Berufsakademie Gera tätig.

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